KULTURVEREIN TRÄFF
SCHÖTZ

FREITAG 29.10.
20.00

Reservation: eventfrog.ch

Preise: CHF 25.00/20.00

Träff lädt zum Treffen mit einer buchstäblich ausgezeichneten Kleinkünstlerin: Zu Gast ist Uta Köbernick. Die Schauspielerin, Liedermacherin, Kabarettistin und politische Lyrikerin wurde unter anderem bereits mit dem Salzburger Stier, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem renommierten Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon»geadelt. Uta Köbernick zeigt ihr aktuelles Programm «Ich bin noch nicht fertig». Sie hinterfragt und nimmt gesellschaftspolitische Verhältnisse mit viel Spielwitz unter die Lupe. Es verschmelzen Erkenntnis und Verzweiflung, Ernst und Humor zu feinsinnig versponnenen Wortspielen. In ihren Nummern ist sie nicht auf die grosse Dichte von Pointen aus. Viel wichtiger ist ihr der Anspruch, ihre Zuhörer zu verwirren, zu überraschen und zum Denken zu bewegen. Oft steckt der Witz noch in der Gehirnwindung, wenn Uta Köbernick schon beim nächsten Gedanken ist. Köbernicks Programm «Ich bin noch nicht fertig» ist frohe Drohung. Ist Einsicht und Verheissung. Ist entschlossenes Zögern und das Gegenteil von Meinung. Ist Motor und Lähmung, ist tobender Stillstand. Ist beängstigende Freude. Ist Witz. Ist Ehrenrunde. Ist Trost vielleicht. Und faule Ausrede. Ist präzise Schlamperei. Ist vollendete Skizze. Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile.

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Träff Schötz

«Träff» ist ein Treff-Punkt, bei dem es seit 37 Jahren immer wieder kecke, frische Geister der Szene zu entdecken gibt. Von Züri West über Gabriel Vetter oder Hazel Brugger bis hin zu Faber – sie alle weilten in ihren Startjahren in Schötz. Grössen wie Franz Hohler, Lorenz Keiser oder Peter Bichsel waren in Schötz zum ersten Mal auf der Luzerner Landschaft zu sehen und hören. Über 300 Bands, Kabarettisten oder Autoren gastierten auf der Kuhweide, im Schlachthaus oder am Stammtisch. Nebst Gastspielen im St-Mauritz-Saal oder im Ronmühle-Keller zieht die 25-köpfige Crew immer wieder frische Örtlichkeiten, Leute und Landschaften mit ein. Träff hat sich zum Projekt-Macher entwickelt, der einmalige Vorhaben lanciert, so etwa das Happening in der alten Metzg, der Gaukler-Träff im Baumgarten oder «sagenhafte Höhenfeuer» auf den umliegenden Hügeln. Das letzte Grossvorhaben: Mit dem «One Burning Man»-Festival hauchte Träff dem Zivilschutzareal neues Leben ein. Wo früher in Bunkern der atomare Ernstfall geprobt wurde, tanzten mehrere Hundert Musikfreaks zu roher Rockmusik von One-Man-Bands und fackelten zu später Stunde eine riesige Kunstfigur ab.

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